Die Liberalisierung in der Briefbeförderung (Postdienst-
leistungen) bietet die Möglichkeit für die Öffentliche Hand,
Leistungen vom Markt im Wettbewerb einzukaufen. Die
vorhandenen Erfahrungen zeigen, dass bei gewissenhafter
Vorbereitung der Ausschreibung Wirtschaftlichkeitsverbesse-
rungen in beträchtlichem Umfang realisierbar sind. Um die
Wirtschaftlichkeit auch nachweislich darstellen zu können,
sind eine Vielzahl von Vorarbeiten notwendig, die direkt bei der
Wertung der Angebote Berücksichtigung finden. In den meisten
Fällen sind auch Strukturanpassungen bei der internen
Postbearbeitung erforderlich.
Dieses Seminar wendet sich an Einkäuferinnen und Einkäufer
der öffentlichen Hand, bei denen die Ausschreibung von
Postdienstleistungen in absehbarer Zeit ansteht.
Beschafferinnen und Beschaffer der Öffentlichen Auftraggeberinnen und Auftraggeber
Teilnahmegebühr:
450,00 EURO (zzgl. MwSt.)
Ablauf:
Dienstag:
09.00 - 12.30 Uhr
-Die aktuelle Grundkonstruktion der Öffentlichen
Auftragsvergabe
-Die Grundlagen der Ausschreibung von Postdienstleistungen
-Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes
-Die Besonderheiten der EU-Vergabe
-Die aktuelle Entwicklung im Vergaberecht
13.30 - 16.30 Uhr
-Die aktuelle EuGH Rechtsprechung
-Verpflichtung zur Losvergabe - Losbildung
-Die Korruptionsbekämpfung
-Der Erfolg durch Kontrolle - oder "Schaden verhüten ist
besser als Schaden vergüten"
-aktuelle Rechtsprechung und deren Auswirkung auf den
Vergabeprozess