Den Teilnehmenden an diesem Seminar werden
die Verfahren zur Vergabe öffentlicher Liefer- und
Dienstleistungsaufträge ab den EU-Schwellenwerten unter
Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung von
Vergabekammern, Oberlandesgerichten sowie des
Europäischen Gerichtshofs systematisch vermittelt.
Die Vorbereitung und Durchführung des Offenen Verfahrens,
des Nichtoffenen Verfahrens und des Verhandlungsver-
fahrens werden anhand von Beispielen aus der Praxis der
Referentin dargestellt. Die Thematik wird durch das
Nachprüfungsverfahren vor Vergabekammer bzw.
Oberlandesgericht ergänzt.
Beschafferinnen und Beschaffer öffentlicher Auftraggeberinnen und Auftraggeber, Vertreterinnen und Vertreter aus Einrichtungen, die das Vergaberecht anwenden müssen und interessierte Unternehmen
Teilnahmegebühr:
745,00 EURO (zzgl. MwSt.)
Ablauf:
Dienstag:
09.30 -12.30 Uhr
Rechtliche Grundlagen
-Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Teil 4)
-Vergabeverordnung (VgV)
-Abschnitt 2 der VOL/A
Geltungs- und Anwendungsbereich
-Definition Öffentlicher Auftraggeberinnen und Auftraggeber
-Definition Öffentlicher Auftrag
-EU-Schwellenwerte und ihre praktische Anwendung
13.30 - 17.00 Uhr
Vergabegrundsätze der EU-Vergabe
-Transparenz
-Wettbewerb
-Diskriminierungsverbot
EU-Anforderungen an die Erstellung der Vergabeunter-
lagen
Mittwoch:
09.00 - 12.30 Uhr
Wahl und Begründung des Vergabeverfahrens
-Offenes Verfahren
-Nichtoffenes Verfahren inkl. öffentlichem Teilnahmewett-
bewerb
-Verhandlungsverfahren mit und ohne Teilnahmewettbewerb
- Wettbewerblicher Dialog
Fristenregelungen
-Mindestfristen für Abgabe von Angeboten
-Mindestfristen für Teilnahmewettbewerbe
13.30 - 16.30 Uhr
-Informationspflichten gem. § 101a GWB
-Aufhebung der Ausschreibung
-Informationen an nicht berücksichtigte Bieter/innen nach
Zuschlag
-Anforderungen an das Erstellen des Vergabevermerks
-Rechtsschutzregelungen für Bewerberinnen und Bewerber
bzw. Bieterinnen und Bieter
-Grundsätzlicher Ablauf eines Nachprüfungsverfahrens vor
der Vergabekammer bzw. Oberlandesgericht